Vorteile und Nachteile

Vorteile der direkten Immobilienanlage

Die direkte Immobilienanlage weist folgende Vorteile auf:

1. Rechtsform

  • Eigentumssicherheit
  • Bei Immobilien im Alleineigentum Handlungs- und Entscheidungsfreiheit
  • Keine (Gründungs- und Betriebs-)Kosten eines dazwischengeschalteten Rechtsträgers

2. Objekt- und Portfolio-Volumina

  • Kein Zwang zu Gross-Portfolios (im Gegensatz zu indirekten, börsennotierten Immobilienanlagen)
  • Kein Objektzwang (im Gegensatz zu Fondsimmobilien und Immobilien von Anlagestiftungen)
  • Eigenverwaltung möglich / kein Managementzwang

3. Steuern

  • Keine steuerliche Doppelbelastung
  • Rechtzeitige Steuerplanung (oft Planungsbedarf, insbesondere wenn die Immobilien nicht im Privatvermögen, sondern in Betriebsvermögen gehalten werden)
  • Gefahr oder Vorteil (je nach Kanton) der Qualifikation als gewerbsmässiger Liegenschaftenhändler) durch die Steuerbehörden
    1. Annahme der Steuerbehörden, dass der übliche Rahmen der privaten Vermögensverwaltung verlassen und eine gewerbliche bzw. unternehmerische Tätigkeit entfaltet wird
    2. Verlustverrechnung je nach Kanton nur bei Buchführung
    3. Private Vermögensverwaltung erfordert keine Buchführung; Buchführung würde gewerbliche Eigenbeurteilung durch den Steuerpflichtigen bekunden; Abklärung des Vorliegens einer Buchhaltung durch die Steuerbehörden; bei Absenz einer Buchhaltung lehnen dann die Steuerbehörden die Verlustverrechnung ab.

Nachteile der direkten Immobilienanlage

Die Nachteile der direkten Immobilienanlage sind das Kehrbild der Ziele der indirekten Immobilienanlage, nämlich:

  • Keine Anonymität
  • Keine Flexibilität (nur asset deal, kein Ausweichen auf einen share deal)

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